Bear Grylls
Edward Michael „Bear“ Grylls (* 7. Juni 1974) ist ein britischer Abenteurer, Autor und Fernsehmoderator. Bekannt wurde er vor allem durch seine Fernsehserie „Man vs. Wild“ (2006–2011), die im Vereinigten Königreich ursprünglich unter dem Titel „Born Survivor: Bear Grylls“ ausgestrahlt wurde. Grylls wirkte außerdem an mehreren Survival-Fernsehserien in der Wildnis in Großbritannien und den USA mit. Im Juli 2009 wurde er im Alter von 35 Jahren zum jüngsten Chief Scout Großbritanniens ernannt. Grylls wurde in Donaghadee, County Down, Nordirland, geboren und wuchs dort bis zu seinem vierten Lebensjahr auf. Anschließend zog seine Familie nach Bembridge auf der Isle of Wight. Er ist der Sohn des konservativen Politikers Sir Michael Grylls, der in den Bestechungsskandal um politische Fragen verwickelt war, und Lady Sarah Grylls. Lady Grylls ist die Tochter der Politikerin Patricia Ford, die kurzzeitig Abgeordnete der Ulster Unionist Party war, und des Cricketspielers und Geschäftsmanns Neville Ford. Grylls hat eine ältere Schwester, Lara Fawcett, eine Cardio-Tennis-Trainerin, die ihm im Alter von einer Woche den Spitznamen „Bär“ gab. Grylls besuchte die Ludgrove School und das Eton College, wo er den ersten Bergsteigerclub mitbegründete, sowie das Birkbeck College der Universität London, wo er 2002 berufsbegleitend einen Abschluss in Hispanistik erwarb. Er absolvierte außerdem die University of the West of England. Schon früh lernte er mit seinem Vater, einem Mitglied des renommierten Royal Yacht Squadron, das Klettern und Segeln. Als Teenager lernte er Fallschirmspringen und erwarb den zweiten Dan im Shotokan-Karate. Mit acht Jahren wurde er Pfadfinder. Er spricht Englisch, Spanisch und Französisch. Er ist Christ und bezeichnet seinen Glauben als das „Rückgrat“ seines Lebens. Grylls heiratete im Jahr 2000 Shara Cannings Knight. Sie haben drei Söhne. Im August 2015 wurde berichtet, dass Grylls seinen kleinen Sohn Jesse bei auflaufender Flut auf Saint Tudwal’s Island vor der Küste Nordwales’ zurückgelassen hatte, woraufhin dieser von der Seenotrettungsorganisation RNLI gerettet wurde. Die RNLI kritisierte ihn später für diese Aktion und erklärte, ihre Besatzung habe nicht damit gerechnet, dass ein Kind betroffen sein würde.
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